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Renft setzt wieder zum Höhenflug an
Ost-Band erprobte neue Titel in Wismar
Wismar (OSTSEE-ZEITUNG) Nach dem fantastischen Konzert der Klaus-Renft-Combo am Samstag in der Lübschen Torweide stiegen die Musiker nicht gleich wieder in ihren Tourbus, um nach Hause zu fahren. Stattdessen enterten sie am nächsten Morgen den Traditionssegler „Rüm Hart“, um auf einer Fahrt nach Poel die Seele ein wenig baumeln zu lassen. Und um im wahrsten Sinne des Wortes Flagge zu zeigen: Der Schriftzug „Die Renft-Combo geht niemals unter“ war einer Piratenflagge gleich für jedermann im Alten Hafen sichtbar an den Segelmast genagelt.

Ihrem Publikum in Wismar brauchten die Musiker dies eigentlich nicht zu sagen. Hier hatten sie immer volles Haus, seit der unverbesserliche Renft-Fan Jörg Sedlak sie ab Mitte der 90er Jahre regelmäßig zu Konzerten in die Hansestadt und nach Poel geholt hat. So war es wohl eher so eine Art Selbstbestätigung.

Denn die Euphorie nach der Wende, als man in durchweg ausverkauften Häusern in der alten wie der neu gewonnenen Heimat grandiose Konzerte feierte, hatte sich als Strohfeuer erwiesen: 1996 war der Ofen aus. Zwischen Klaus Renft und „Monster“ Thomas Schoppe war endgültig klar geworden, dass man sich in den künstlerischen Auffassungen auseinander gelebt hatte und eine Neuorientierung unumgänglich war.

Deren Ausdruck war dann die neue CD 1999. Für den Start zur großen Promotion-Tour hatte Renft nicht zufällig Poel und eine Lesung im Wismarer OZ-Verlagshaus gewählt, um hier den Erfolg der 99er Tour zu begründen.

Auf dem sonntäglichen Segeltörn legte Klaus Renft nun – von überstandener schwerer Krankheit noch sichtlich gezeichnet – wieder einen unbändigen Optimismus an den Tag, auf dass es erneut aufwärts zu neuen Horizonten geht. Es wird bereits an der zweiten CD gearbeitet. Die neuen Titel werden, wie man in der Torweide erleben konnte, schon live erprobt. Wann es damit ins Studio geht, ist noch nicht klar, wohl aber, dass die CD irgendwann kommen muss.

In der Klaus-Renft-Combo spielen heute vom alten Stamm außer Renft noch „Kuno“ Christian Kunert und „Pjotr“ Peter Kschentz. Die neuen Mitglieder – ebenfalls gestandene Musiker aus DDR-Bands – sind Heinz Prüfer (Gitarre), Marcus Schlousen (Bass) und Detlef Kriese am Schlagzeug, welches er sich öfter mit Jochen Hohl von der alten Stammbesatzung teilt.

Um Musik zu machen braucht Klaus Renft die Bodenständigkeit der alten Heimat, die ihn – mit all ihren Narben – prägte. Denn dort versteht das Publikum die Botschaft seiner Musik, die immer einem tiefen Gefühl aus dem Bauch entsprang. Seinen musikalischen Versuchen in den 14 Jahren Westberliner „Exils“ war kein Erfolg beschieden. Den wieder anzusteuern, ist erklärtes Ziel von Klaus Renft: „Wir wollen wieder nach oben“. HELMUTH VOGT
(07.08.2001)
Renft setzt wieder zum Höhenflug an
Segeltörn mit Band: Klaus Renft, Heinz Prüfer, Detlef Kriese, Marcus Schlousen, Peter Kschentz (v.l.). F.: H. V.
[Ostsee-Zeitung]
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