Das Dream-Team des Ost-Rock - LEGENDEN STERBEN NIE!
HOME HISTORIE DISKOGRAPHIE TEXTE GALERIE BAND PRESSE TERMINE FANLADEN GÄSTEBUCH KONTAKT IMPRESSUM
PRESSE
KRC-Artikel aus der Presse
Pressematerial
PRESSE
Geist und Kraft vereint
Eindrucksvolles Renft-Konzert in der Kulturfabrik
Mühlhausen (AA). Dem so genannten Ostrock haftet heutzutage zuweilen etwas peinlich Nostalgisches an. Die Ausnahme bestätigt bekanntlich die Regel. Am vergangenen Samstagabend atte diese sprichwörtliche Ausnahme fünf Buchstaben - "Renft" – das sind Thomas "Monster" Schoppe (voc, g), Gisbert "Pitti" Piatkowski (g), Marcus Schloussen (b) und Delle Kriese (dr).

Ostrock heute, das ist für Thomas Schoppe, wie er es vor dem Konzert formulierte, seine eigene Lebenswirklichkeit. Womit er wohl meinte, dass authentische Rockmusik nichts mit Beschaulichkeit zu tun hat, sondern mehr mit Hinschauen. Auch auf Landschaften, die zuweilen recht merkwürdige Blüten treiben. Die proppenvolle Kufa erlebte an diesem Abend ein Feuerwerk an bestem, kraftvollen Rock. Kein Wunder, die vier musikantischen Wandersleut’ sind Routiniers, die zudem Geist und Kraft zu verbinden wissen. Sozusagen die Wurzeln der Band, die den Namen des wohl widerborstigsten Bandleaders trägt, den die ostdeutsche Beatszene hervorgebracht hat.

Wer am Samstagabend obendrein auch noch genau zugehört hat, kann beruhigt sein: Diese Band ist noch lange nicht im nostalgischen Nirwana verschwunden, in dem es sich andere Bands aus dem Osten Deutschlands recht bequem gemacht haben. Das gehört halt ebenso zur Tradition von "Renft". Und so kam keine Worthülse über den Bühnenrand, wenn Schoppe vom Wandersmann sang, dessen "Abschied [...] doch auch weitergehn" heißt. "Zwischen Liebe und Zorn" befinden sich Monster & Co. weiterhin. So ist das eben, wenn der Hintern noch nicht zu schwer ist. (Wolfgang Rewicki) (06.11.2008)
© 2002-2009 RENFT · Klaus Renft Combo & NADV - Alle Rechte vorbehalten!
Produktion/Redaktion: ABELNET internet company