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Renft rockt auf der Hafeninsel
Urgestein des Ostrock seit fast 50 Jahren auf der Bühne
Hafeninsel (SUNDECHO). „Als der Russe noch Sowjetmensch hieß“ wurden viele Stücke der Klaus Renft Combo erstmals veröffentlicht und haben oft nichts an ihrer Aktualität verloren. Die „Stones des Ostens“ feierten vor zwei Jahren im Marstall zu Putbus ihr 45jähriges Bühnenjubiläum mit einem stundenlangen Konzert vor fast 1.000 Fans – und sind kein bisschen leiser geworden. Das war 2003.

Aber eigentlich waren die Musiker eine ganze Weile leiser: Die „Rockballade vom kleinen Otto“ durfte nicht an Volkes Ohr. „Leben“, äußert Otto im Song, „...ist wie Lotto, doch die Kreuze macht ein Funktionär.“ Als gelte es dies zu beweisen, wurde die Klaus Renft Combo flugs von diesem Lied und gleich danach das Land von der Klaus Renft Combo gesäubert. Das war 1975.

Da mit der Band auch all ihre Musik verboten wurde, bekamen selbst so harmlose Songs wie das „Gänselieschen“ oder der „Apfeltraum“ was ab vom Kitzel des Unerlaubten, wo sie doch gerade noch staatlich prämiert worden waren. Das verschaffte ihnen Ansehen und –hören sogar bei Leuten, die nie zur Spezis Renft-Fan gehört hatten und der Combo Legendenstatus. Für diese kleine Unterstützung in Sachen Promotion sind die wiedervereinigten Musiker der DDR–Regierung erklärtermaßen heute noch dankbar. Ebenso übrigens wie für ihren verschrobenen Band-Namen, den sie einer Verordnung aus Ulbricht-Zeiten verdanken, nach der englische Namen nicht gestattet waren. So wurde damals aus „The Butlers“ eben die „Klaus Renft Combo“. Das war 1965.

Überhaupt feiert die Kapelle fast jährlich Jubiläen. Der „Apfeltraum“ hält sich nun schon über 30 Jahre ohne Made. Dann sind da noch die sehr runden Geburtstage der Bandmitglieder. Der Nachfolger der Platte „Irgendwo dazwischen“ wird von den Fans sehnsüchtig erwartet. Denn genau da waren die alten Jungs immer angesiedelt: Zwischen Rock und Rock´n Roll, Durst und Delirium. Zwischen Laune, Lamento, Liebe und Zorn. Unter der Überschrift „Wege in den Rockhimmel“ schreibt die Stuttgarter Zeitung über das „Urige Ostrockgestein“ Klaus Renft Combo: „Wenn man das Sextett auf der Bühne sieht, wird man im Glauben an die Unsterblichkeit der Rockmusik bestärkt“. Und die Unsterblichkeit der Rockmusiker? Na dann, Schau´n Sie mal vorbei, solang es noch was zu schauen gibt! Die Kultband gastiert am kommenden Freitag, dem 28. Januar im Fischermann´s auf der Stralsunder Hafeninsel. (23.01.2005)
[SUNDECHO]
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